https://www.abk-stuttgart.de/studium/studienangebote/kuenstlerisches-lehramt-mit-bildender-kunst/teilstudiengang-intermediales-gestalten.html

INTERMEDIALES GESTALTEN ALS ZWEITES HAUPTFACH

Ziel des künstlerischen Lehramts mit Bildender Kunst ist die Vorbereitung für das Fach Bildende Kunst an allgemeinbildenden Gymnasien. In der Regel wird im Studium das Fach Künstlerisches Lehramt mit einem wissenschaftlichen Fach (z.B. Mathematik oder Deutsch) an einer Partneruniversität kombiniert. Seit 2019 gibt es die Möglichkeit, ein zweites künstlerisch-wissenschaftliches Hauptfach direkt an der ABK Stuttgart zu studieren: Intermediales Gestalten (IMG) als Teilstudiengang im künstlerischen Lehramt. IMG stellt eine Alternative zum wissenschaftlichen Fach an einer Partneruniversität dar. Die Kombination künstlerisches Lehramt mit IMG als zweitem Hauptfach richtet sich somit an Studierende, die sich auf Kunst mit der Perspektive auf Kunstpädagogik konzentrieren möchten. Das zweite Hauptfach IMG ist als Bachelorstudium (6 Semester) mit einem konsekutiven Master (4 Semester) angelegt.

Intermediales Gestalten nimmt die Dimensionen Raum und Zeit als künstlerische Formen und als gesellschaftliche Phänomene in den Blick und eröffnet dabei neue Denk-, Handlungs- und Inspirationsräume für Kunst und Lehramt.

Intermediales Gestalten verfügt über ein eindeutig kunstpraktisches Profil: Hier erhalten Studierende Raum, um ihre künstlerische Praxis zu vertiefen, gestalterische Ausdrucksformen kennenzulernen und in eigenen experimentellen Suchbewegungen die künstlerischen Aspekte von Lehre und Lernen praktisch zu erforschen. Insbesondere der Austausch mit Disziplinen der angewandten Künste wie Architektur, Kommunikations-, Textil- und Industrial Design oder Bühnen- und Kostümbild an der ABK geben diesem neuen Studiengang eine inspirationsreiche Basis. So experimentieren die Studierenden in interdisziplinären Projekten, schaffen Neues, diskutieren und entwickeln eine kritische Reflexion über Kunst, das Künstlerische Lehramt und gesellschaftliche Kontexte. Um die künstlerisch-wissenschaftliche Arbeit voran zu treiben, können künstlerische Praxen, wissenschaftliche Verfahren und fachdidaktische Perspektiven experimentell ineinander verschränkt und theoretisch verhandelt werden.